Was Körperverletzungen angeht, ist Mainz nach der aktuellen Kriminalitätsstatistik eine Hochburg.
2.208 solcher Straftaten hat die Polizei im vergangenen Jahr im Stadtgebiet registriert. Das ist deutlich mehr als ein Drittel aller Fälle im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mainz – und der umfaßt immerhin ganz Rheinhessen und die nördliche Naheregion.
Es sind vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, die auf Ärger aus sind.
Die Polizei reagierte auf diese besorgniserregende Entwicklung. An jedem Wochenende werden zusätzliche Beamte als „Interventionsstreife“ durch das Krisengebiet, z. B. die Altstadt, geschickt. Die Zahl der gewalttätigen Auseinandersetzungen erreichte 2011 in Mainz ein Rekordniveau.
Auch die Zahl der verbalen und körperlichen Angriffe auf Mainzer Polizisten verdoppelte sich nahezu (die Zahl der verletzten Polizisten verdreifachte sich). Sorgen bereitet der Polizei auch die Zunahme bei Wohnungseinbrüchen um knapp 15 Prozent bei einer Aufklärungsquote von nur rund 14 Prozent.
Bei der Tätergruppe handelt es sich oft um organisierte „Reisende“ aus dem Ausland, die Wohnungen und Häuser im großen Stil ausräumen.
Vor dem Hintergrund dieser Kriminalitätsstatistik setzt sich die Stadtratsfraktion der Bürgerbewegung PRO MAINZ weiterhin für die Videoüberwachung von Kriminalitätsschwerpunkten ein. Dies dient der Beweissicherung und hätte abschreckende Effekte, wie Beispiele in anderen Städten zeigen.
Für PRO MAINZ zählt Opferschutz vor Täterschutz!
Außerdem bedarf es der politischen Rückendeckung der Polizei für ein konsequentes Durchgreifen gegenüber Straftätern. All zu oft werden die Polizeibeamten von der Politik im Regen stehen gelassen. Dies muß sich ändern!
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Kriminalität in Mainz – Angriffe auf Polizeibeamte haben sich verdoppelt!
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